Digitale Medien bei Jugendlichen
Die Eltern sehen diese Entwicklung oft mit gemischten Gefühlen. Einerseits finden sie es gut, dass ihre Kinder die Technik beherrschen und sich schnell Informationen besorgen können. Andererseits machen sie sich Sorgen, dass die Jugendlichen zu wenig schlafen oder ihre Hausaufgaben vergessen. Besonders abends fällt es vielen schwer, das Handy wegzulegen.
Lehrerinnen und Lehrer berichten, dass digitale Medien auch im Unterricht eine wachsende Rolle spielen. An manchen Schulen arbeiten die Schüler mit Tablets, recherchieren im Internet und schreiben gemeinsam an digitalen Texten. Doch nicht alle Lehrer sind begeistert. Einige meinen, dass die Schüler sich leichter ablenken lassen und weniger konzentriert sind, wenn sie ständig auf einen Bildschirm schauen.
Fachleute raten dazu, feste Regeln zu vereinbaren. So kann eine Familie zum Beispiel beschließen, dass beim gemeinsamen Essen kein Handy auf dem Tisch liegt. Auch eine handyfreie Stunde vor dem Schlafengehen kann helfen, besser zu schlafen. Wichtig sei jedoch nicht nur das Verbot, sondern auch das Gespräch: Jugendliche sollten lernen, selbst zu entscheiden, wann und wofür sie digitale Medien sinnvoll nutzen. Denn ganz ohne Smartphone wird das Leben der jungen Generation in Zukunft kaum noch funktionieren.