Mein Sprachkurs an der Volkshochschule
Der Kurs findet zweimal pro Woche statt, immer am Dienstag und am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr. Das passt gut, weil ich tagsüber arbeite. Die Anmeldung war einfach: Ich bin ins Sekretariat gegangen, habe ein Formular ausgefüllt und die Gebühr bezahlt. Der Kurs kostet 120 Euro für drei Monate. Das ist nicht teuer, finde ich, denn die Lehrerin ist sehr gut.
Unsere Lehrerin heißt Frau Berger. Sie erklärt die Grammatik langsam und wiederholt schwierige Wörter oft. In unserer Gruppe sind vierzehn Teilnehmer aus vielen verschiedenen Ländern, zum Beispiel aus der Türkei, aus Syrien und aus Spanien. Wir sprechen im Unterricht nur Deutsch, auch in den Pausen. So lerne ich am meisten.
Besonders gefällt mir, dass wir nicht nur aus dem Buch lernen. Letzte Woche sind wir zusammen auf den Markt gegangen und haben dort Obst und Gemüse auf Deutsch gekauft. Frau Berger sagt, dass man eine Sprache am besten in echten Situationen lernt.
Manchmal ist es aber auch schwer. Die deutschen Artikel der, die und das machen mir große Probleme. Zu Hause mache ich jeden Abend meine Hausaufgaben, mindestens dreißig Minuten. Mein Ziel ist es, im nächsten Jahr die B1-Prüfung zu bestehen. Danach möchte ich vielleicht einen Computerkurs an der Volkshochschule machen.