Wohnungssuche in der Großstadt
Jeden Abend nach der Arbeit setzte sich Lena an den Computer und suchte auf verschiedenen Internetseiten nach Angeboten. Die meisten Wohnungen waren teuer, und für eine Zweizimmerwohnung im Zentrum sollte sie über tausend Euro im Monat bezahlen. Das war für sie zu viel. Außerdem antworteten die Vermieter oft gar nicht auf ihre E-Mails, weil sich so viele Menschen gleichzeitig bewarben.
Eine Kollegin gab Lena einen wichtigen Tipp: Sie solle nicht nur im Zentrum suchen, sondern auch in den Stadtteilen am Rand. Dort seien die Mieten niedriger, und mit der U-Bahn käme man trotzdem schnell ins Zentrum. Lena folgte diesem Rat und besichtigte schließlich eine helle Wohnung im Stadtteil Giesing. Sie lag im dritten Stock, hatte einen kleinen Balkon und kostete achthundert Euro warm.
Bei der Besichtigung waren allerdings über zwanzig andere Interessenten anwesend. Lena schrieb dem Vermieter noch am selben Abend einen freundlichen Brief und legte alle wichtigen Unterlagen bei: ihren Arbeitsvertrag, eine Gehaltsbescheinigung und eine Auskunft über ihre Zahlungsfähigkeit. Drei Tage später bekam sie die gute Nachricht: Sie durfte die Wohnung mieten.
Heute ist Lena sehr zufrieden. Sie rät allen, die in einer Großstadt eine Wohnung suchen, geduldig zu bleiben, flexibel bei der Lage zu sein und immer alle Unterlagen vorzubereiten.