Lauras Weg in den Beruf
Ihr erstes Praktikum machte Laura in einer Apotheke. Dort half sie beim Sortieren der Medikamente und beantwortete einfache Fragen der Kunden. Die Arbeit gefiel ihr, aber sie merkte schnell, dass sie lieber mit Tieren arbeiten möchte. Nach drei Wochen bewarb sie sich deshalb um ein Praktikum bei einem Tierarzt. Dort durfte sie zwar nicht selbst behandeln, aber sie sah, wie die Ärztin kranke Tiere untersuchte. Laura war begeistert.
Nach dem Praktikum sprach sie mit ihren Eltern und mit der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit. Die Beraterin erklärte ihr, dass eine Ausbildung zur Tierarzthelferin – heute „Tiermedizinische Fachangestellte“ genannt – drei Jahre dauert. Während dieser Zeit arbeitet man in einer Tierarztpraxis und besucht gleichzeitig die Berufsschule. Am Ende gibt es eine Prüfung.
Laura bewarb sich bei mehreren Praxen und bekam schließlich eine Zusage. Im September begann ihre Ausbildung. Am Anfang war alles neu und manchmal anstrengend, denn sie musste früh aufstehen und viel lernen. Doch sie bereut ihre Entscheidung nicht. „Ich bin froh, dass ich vorher ein Praktikum gemacht habe“, sagt sie. „So weiß ich heute genau, dass dieser Beruf der richtige für mich ist.“ Ihren Freundinnen rät sie immer wieder, sich vor einer Ausbildung gut zu informieren und ruhig verschiedene Bereiche auszuprobieren.